Der Markt-Monitor
Kalter Regen für Solarwerte

Solarwerte laufen heute schlecht. Schuld ist die Politik. Und so gibt die Branche ein warnendes Beispiel.

Anleger sind gewöhnt, mit Risiken umzugegehen. Marktrisiken, Zinsrisiken, vielleicht sogar Arbeitskämpfe, manchmal auch das Risiko eines schlechten Managements. Aber immer wieder werden die politischen Risiken für einzelne Aktien oder Branchen übersehen. Telekom, Post, künftig die Bahn, aber eben auch die Versorger, allen voran die die alternative Energie: Sie alle hängen direkt oder indirekt vom Staat ab oder mit dem Staat zusammen.

Zum Teil eröffnet das die Chance auf satte Gewinne. Der Staat schützt Monopole, wie lange Zeit noch bei der Post. Oder tritt als großzügiger Geldgeber auf, wie bei der Solarenergie. Aber irgendwann schlägt das Pendel immer wieder zurück. Die Förderung von alternativer Energie soll eben diese Energie fördern und nicht den Anlegern einen leichten Gewinn bescheren. Und dann steuert die Politik um. Oder Aufsichtsbehörden oder gar Gerichte schalten sich ein und ändern die Bedingungen oder Preise für die Durchleitung von Strom oder Daten. Das staatliche Risiko kommt daher oft als Bruch, als plötzlicher Einschlag. Nur wenn die Aktie luktrativ genug ist, lohnt es sich, solche Zusatzrisiken einzugehen.

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