Der Markt-Monitor
Ma Bell klingelt mit dem I-Phone durch

Mal sehen, wie die Anleger auf die Zahlen von AT&T reagieren. Nicht auf die Quartalszahlen - sondern auf erste Ergebnisse der Kooperation mit Apple.

AT&T hat ganz ordentlich verdient, etwas mehr als die Analysten geschätzt haben. Der Ertragssprung um 60 Prozent relativiert sich allerdings, wenn man bedenkt, dass im Vorjahr die Fusion mit Bell-South noch nicht in den Zahlen enthalten war. Rechnet man Bell-South heraus, ist das Wachstum kleiner, und tut man so, als hätte es die Fusion auch schon gegeben, dann bleibt nur noch ein winziges Plus übrig.

Aber vermutlich werden die Anleger eher darauf starren, dass der Telefonriese an den letzten beiden Tagen des Quartals 146 000 I-Phones verkauft hat. Er hat nämlich in den USA eine exklusive Vertriebskooperation: Nur bei ihm und in den Appel-Shops werden die "coolen" Dinger verkauft (was bieten die eigentlich außer viel Design und Hype?). Und gestartet ist der Verkauf am vorletzten Tag des Quartals, am 29. Juli.

Schon beeindruckend, dieses Comeback von "Ma Bell", wie der Telefonriese traditionell hieß. Früher lag die Aktie in jedem US-Depot, dann wurde er von den Monopolwächtern auseinandergepflückt, hat sich später aber seine Töchter wieder zurückgekauft. Und nun eine Kooperation mit Apple - gaaanz modern. Die Börse freut es.

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