Der Markt-Monitor
Märkte spielen Mikado

Die Märkte sind ruhig - bis auf den US-Geldmarkt. Dort ist die Nervosität der Anleger noch deutlich zu spüren.

Wenn die Investoren hoffen, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinsen rasch senkt, dann trauen sie sich, auf dem Geldmarkt auch risikoreichere Papiere zu kaufen. Wenn die Hoffnung sinkt, pumpen sie das Geld wieder in Staatspapiere. So geht es hin und her. An den anderen Märkten ist aber Ruhe.

Die meisten Märkte, vor allem die Aktienbörsen, spielen Mikado: Wer sich bewegt, hat schon verloren. Und die Fed spielt mit. Die Anleger glauben, dass die Fed eingreift, wenn die Märkte fallen. Deswegen spekulieren sie nicht auf einen Fall. Und sie glauben, dass die Fed nicht eingreift, wenn die Märkte nicht fallen. Deswegen spekulieren sie auch nicht so richtig auf steigende Märkte, weil sie nicht glauben, dass die Kurse ohne Fed viel Potenzial haben. So bewegt sich nicht viel. Und die Fed auch nicht, so lange sie nicht muss.

Auffällig ist aber, dass in den USA jetzt auch schon die Präsidentschaftskandidaten das Thema Geldpolitik für sich entdecken. Haben die Amerikaner von dem nervigen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy gelernt?

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