Der Markt-Monitor: Mit Glück seitwärts

Der Markt-Monitor
Mit Glück seitwärts

Die Börse ist gut ins Neue Jahr gestartet, hat aber gleich wieder an Boden verloren. Für die nächste Zeit können wir mit Glück auf genau das hoffen: eine undramatische Börse mit Seitwärtstrend.
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Die Börse verliert an Dramatik, weil immer mehr Risiken vom privaten auf den öffentlichen Sektor verlagert werden, wie heute auch ein Analyst von Goldman Sachs schreibt. Und die Commerzbank ist ja das beste Beispiel dafür. Kurzfristig gibt es durch den Einstieg des Staates einen Verwässerungseffekt, aber letztlich nimmt der Staat hier Risiken aus dem System.

Dazu kommt die Hoffnung auf eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank - also letztlich noch eine staatliche Hilfe. Auf der anderen Seite werden wir in der nächsten Zeit eine Reihe von Hiobsbotschaften von den Unternehmen bekommen, wenn der Einbruch der Aufträge dann als Einbruch der Gewinne sichtbar wird. Bis sich herausstellt, ob die staatlichen Maßnahmen dazu verhelfen, dass diese Einbrüche nur eine kurze Phase wirksam sind, dürfte die Börse sich vom groben Trend her seitwärts bewegen. Und vor dem Frühjahr dürfte es schwer abzusehen sein, wer stärker ist: die Staaten oder die Gravitation der Krise.

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