Der Markt-Monitor
Morgan Stanley macht sich Mut

Allmählich gehen einem die Argumente aus, die noch irgendeinen Rest-Optimismus stützen könnten. Morgan Stanley hat noch eins.
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Die US Bank-Investment Morgan Stanley stellt fest, dass heute weltweit die Industrie enger vernetzt ist als früher. Weil das so ist, seien die Schwankungen der Produktion viel größer als früher. Das sei sicher ein Problem in Zeiten des wirtschaftlichen Niedergangs. So weit, so schlecht. Aber jetzt kommt die kühne Wendung: Das alles mache es doch wahrscheinlich, dass wir einen V-förmigen Einbruch erleben, dass es also ebenso schnell wieder nach oben geht.

Stimmt wahrscheinlich die Theorie - wenn es denn tatsächlich wieder nach oben geht. Bisher gibt es drei Gründe, die dafür sprechen. Erstens reden alle davon und hoffen darauf. Und zweitens dürften hier und da tatsächlich Lagerbestände verschwunden sein oder Leute Anschaffungen, die sie unter dem Eindruck der Krise verschoben haben, nachholen. Und dann gibt es noch die Hoffnung, dass die großen Konjunkturpakete der Staaten helfen. Viele Hoffnungen, wenig Signale bisher. Das sieht auch die Aktienbörse so.

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