Der Markt-Monitor
Münchener Rück hat genug Geld

Spitzenreiter im Dax ist die Münchener Rück, die angekündigt hat, weitere eigene Aktien aufzukaufen. Auch ein Zeichen für die Normalisierung der Märkte.
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Die Münchener Rück heißt nicht "Rück", weil sie gerne eigene Aktien zurückkauft, aber sie ist doch sehr stolz auf dieses Programm. Es ist Bestandteil einer langfristigen Strategie zu mehr Effizienz - und dazu gehört eben auch Kapitaleffizienz. Die Finanzkrise zwang freilich auch die Münchener, eine Pause einzulegen. Dass sie diese nun beenden, ist ein gutes Zeichen für den Markt: Hier läuft wieder etwas normal weiter.

Es ist schon bemerkenswert, dass der weltweit stärkste Rückversicherer auf Kapital verzichten kann, während die Banken gerade dabei sind, ihre Kapitalpolster zu füllen. Die Rückversicherung galt vor ein paar Jahren als ein beinahe veraltetes Geschäfstmodell, weil sie auf Konzernen basiert und weniger auf dem Kapitalmarkt. Das Thema hat sich erledigt. Große Umsatz- und Gewinnsprünge sind für die Branche aber auch nicht abzusehen. In der Situation sind Rückkäufe wahrscheinlich die beste Art, Kapital zu verwenden.

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