Der Markt-Monitor
Öl statt Finanzkrise

Von Banken und Abschreibungen ist immer weniger die Rede, von Öl immer mehr.

Krisen enden, ohne dass jemand ein Schlusswort spricht. Trifft das auch für die Finanzkrise zu? Ich mag noch nicht ganz daran glauben, dass die Märkte wirklich alles verarbeitet haben, was auf uns zukommt. Die Stimmung sagt: Die Finanzkrise ist schon gegessen an den Börsen. Die Experten sagen alles mögliche. Im Moment erleben wir wahrscheinlich eine tatsächlich offene Situation: Wenn die stabile Stimmung hält, könnte tatsächlich das Schlimmste vorbei sein - aber nur dann.

Auffällig häufiger wird dagegen der hohe Ölpreis ein Thema. So lange Öl teuer ist, läuft die Wirtschaft - dieser Zusammenhang gilt auch. Würde es auf einmal erheblich billiger, dann müsste man sich fragen, ob in den Schwellenländern der Konjunkturmotor stottert. Auf der anderen Seite gilt: Der hohe Ölpreis dämpft den Konsum, vor allem in den USA.

Im Endeffekt sind die Argumente Ölpreis und Finanzkrise bis zu einem gewissen Grad sogar austauschbar: Beides drückt den Konsum in den USA. Und beides ändert nichts am starken Wachstum der Schwellenländer.

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