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Der Markt-Monitor: Philips zeigt den Weg: Sparen und Gewinnen

Der niederländische Konzern spürt zwar einen Rückgang des Umsatzes, macht aber trotzdem erstaunlich guten Gewinn. Damit bestätigt der den Trend, der sich schon in den USA angedeutet hat.

Auch in Europa könnte das zum Muster werden, was Alcoa in den USA vorgemacht hat: Die Umsätze sinken, die Gewinne sind trotzdem besser als erwartet. Letztlich bestätigt sich damit der Eindruck, dass die Konzerne doch mit einer Menge Sparpotenzial in die Krise gegangen sind. In den USA heißt Sparpotenzial auch ganz klar "Jobabbau". Die spannende Frage ist nun, nicht ob, sondern in welchem Umfang das auch in Europa zutrifft. Der Jobverlust birgt das Risiko des Rückschlags für die Konjunktur. Je weniger er im Vordergrund steht, desto mehr wird die Börse noch ein Stück weiterlaufen und feiern, dass die Gewinne nicht so schlimm wie erwartet eingebrochen sind.

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Der nähere Blick auf die Philips-Zahlen zeigt, dass es dort eine Menge an Besondernheiten gegeben hat, die letztlich das Ergebnis bestimmen, das macht es schwer, das Ergebnis wirklich einzuschätzen. Sie zeigen aber auch, dass der Strategieschwenk der vergangenen Jahre, die zunehmende Verlagerung auf die Medizintechnik, den Konzern stabilisiert: Dort sind die Umsätze vergleichsweise wenig zurückgegangen. Die größten Kosteneinparungen gab es offenbar aber im Konsumbereich.

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