Der Markt-Monitor
Schlechte Noten für Hypo Real Estate

Immer wieder gab es schlechte Analysteneinschätzungen für Hypo Real Estate. Auch steht die Aktie daher unter Druck.
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Heute hat Kepler das Kursziel für die Münchener Bank gesenkt. Schon seit Tagen zog der Quartalsabschluss der Hypo Real Estate negative Kommentare nach sich. Und weil heute Banken ohnehin unter Druck stehen und sonst nicht viel los, führt die Aktie zurzeit die Liste der Verlierer im Deutschen Aktienindex (Dax) an. Wir erinnern uns: Die Bank hatte durch eine sehr plötzliche Warnung vor schlechten Ergebnissen ihre Glaubwürdigkeit vor einigen Monaten ramponiert und einen Kursverfall eingeleitet. Der Einstieg des Finanzinvestors Flowers half ihr dann wieder.

Aus den USA ist heute auch nur wenig Hilfe zu erwarten. Seit Tagen ranken sich Gerüchte um Lehman: Die Bank müsse erneut einen hohen Betrag abschreiben, sie wolle Teile des Vermögens verkaufen oder auch faule Wertpapiere abstoßen. Offenbar ringt die US-Bank, die von der Finanzkrise relativ schwer getroffen wurde, um eine ausreichende Kapitaldecke. Hinzu kommt, dass die De-facto-Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac, den beiden amerikanischen Riesen in der Baufinanzierung, mehr und mehr einer offiziellen Verstaatlichung näher rückt, weil die Institute anders offenbar nicht mehr zu halten sind. Auch das trägt nicht gerade zur Erheiterung bei.

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