Der Markt-Monitor
Selbst Ackermann rettet den Dax nicht

Es kam wie vorauszusehen: Die Deutsche Bank legt etwas bessere Zahlen vor als erwartet.

Das muss man Josef Ackermann zu Gute halten: Er kann auch einen Gewinneinbruch gut verkaufen. Weil die Erwartungen der Analysten etwas niedriger lagen und weil fast alle anderen Banken viel schlechter abschneiden, reagiert die Aktie der Deutschen Bank positiv. Die Bank hat es zuletzt meist hinbekommen, die Erwartungen im Vorfeld so zu dämpfen, dass sie am Berichtstag dann ganz gut dastand.

Den Dax rettet das heute auch nicht. Er steht nach gemischten Vorgaben unter Druck. In Japan kam es zwar heute zur Erholung - etwas überraschend nach den negativen Vorgaben aus Amerika. Aber die Börse Japan ist inzwischen wohl schon so weit gesunken, dass dort eher mal mit Gegenreaktionen zu rechnen ist. Der Dax schließt sich im Moment eher der Wall Street an.

In den USA hatten zwei prominente Geldpolitiker ihre Sorgen wegen der Inflation geäußert. Zufall war das sicher nicht. Die US-Notenbank Fed möchte die Erwartung dämpfen, dass sie auf Zuruf der Märkte immer weiter die Zinsen senkt. Endlich! möchte man ihr zurufen. Es war ja verständlich, dass die Fed einer Marktpanik begegnen wollte. Aber jetzt wird es höchste Zeit, dass sie ihre Glaubwürdigkeit wieder herstellt. Letztlich wird das die doch wieder aufkeimenden Inflationssorgen dämpfen und so im Endeffekt auch wieder die Märkte stabilisieren.

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