Der Markt-Monitor
So schlimm wie Watergate

Gleich nach Ostern ist es schon wieder vorbei mit der Auferstehung. Schlechte Nachrichten aus den USA werfen einen ganz langen Schatten.

Rekordeinbrüche auf dem US-Immobilienmarkt. Und dann noch der Absturz des Index, der das Verbrauchervertrauen misst, auf ein 35-Jahres-Tief. Schlimmer geht es kaum noch. Die Verbraucher in den USA haben so wenig Vertrauen in die Zukunft wie nach der Watergate-Affäre oder beim Ölpreis-Schock der 70er-Jahre.

Die guten Nachrichten werden davon nicht völlig überdeckt. Der Eindruck, dass die US-Behörden die Bankenkrise aktiv bekämpfen, hält sich. Wenn man auch zum Verhalten der Notenbank sagen muss: Beachten Sie die Risiken und Nebenwirkungen auf die Inflationserwartungen. Aber ganz schnell hat der Alltag die Börsen wieder. Und wenn sich Ängste um andere Banken wie Merrill Lynch verstärken, gehen die Finanztitel auch schnell wieder auf Talfahrt.

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