Der Markt-Monitor
Starker Euro beunruhigt

Der starke Euro ist kein Grund zur Panik - die meisten deutsche Exporteure kommen damit klar. Aber er führt doch zu einigen Vewerfungen.

Bei Währungen denkt man zuerst an Export und Import. Aber das ist nicht der einzige Effekt.Die Frage ist auch: Welche Unternehmen verdienen einen großen Teil ihres Geldes in den USA? Zum Beispiel der niederländischer Versicherer Aegon - bei ihm ist das besonders ausgeprägt. Aber auch deutsche Versicherer wie Allianz und Münchener Rück oder ein Haus wie die Deutsche Bank verbuchen erhebliche Gewinne in den USA. Und daraus folgt: Wenn der Dollar auf Dauer schwach bleibt, sind diese US-Gewinne weniger wert.

Der starke Euro ist deswegen schon ein Dämpfer für die heimische Börse. Auch wenn er einen anderen möglichen Dämpfer, den hohen Ölpreis, zum Teil wieder ausgleicht. Beim Blick auf die Kurse fällt heute wiederum auf, dass die Banken immer noch schwächer werden. Wahrscheinlich haben die Aussagen von US-Finanzminister Hank Paulson, dass diese Krise richtig lange dauern wird, dazu beigetragen.

Unterm Strich bleibt es dabei: Wir pendeln um die 7500 Punkte. Aber allmählich rückt der 18. September näher, an dem alle eine Zinssenkung der US-Notenbank erwarten. Danach könnte es noch einmal spannend werden an den Märkten.

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