Der Markt-Monitor: US-Banken stehen auf der Bremse

Der Markt-Monitor
US-Banken stehen auf der Bremse

Abschreibungen sind die eine Sache. Wie das laufende Geschäft weitergeht, ist die andere Sache. Bei den US-Banken ist der Trend klar: Sie stehen auf der Bremse.

Es ist wieder etwas Ernüchterung eingetreten. Wir haben ja im Moment ein Hin und Her: Mal sorgen sich die Märkte um die US-Konjunktur, dann verdrängen sie die Sorgen gerade wieder. Heute sorgen sie sich. Dafür sorgen die Vorgaben aus New York. Und in Tokio standen auch schon die Exporttitel, die stark vom US-Geschäft abhängig sind, auf der Verliererliste.

Die US-Banken halten im Moment die Taschen zu. Das zeigt eine neue Umfrage: Sie verschlechtern die Konditionen für die Kredite. Das spüren auch ganz normale Leute, die zum Beispiel in New York oder Umgebung eine Immobilie finanzieren wollen: Es ist verdammt schwer geworden, überhaupt Geld zu bekommen.

Das alles spricht zumindest für einen kräftigen Dämpfer - im US-Bankgeschäft und in der US-Konjunktur. Die schwierige Zeit geht also erst richtig los. Vielleicht, hoffentlich, erleben wir 2008 weniger Dramatik als 2007. Aber es muss sich dann zeigen, wie die Unternehmen mit dem Bremsmanöver in den USA klarkommen.

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