Der Markt-Monitor
US-Wirtschaft stärker als gedacht

Es gibt nicht nur Sub-Prime, den US-Immobilienmarkt und Konjunktursorgen. Sondern auch noch die ungebrochene Stärke der US-Wirtschaft.

Die USA haben jetzt revidierte Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Produktivität ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als sechs Prozent gestiegen. Dieser Wert ist deutlich höher als die vorläufigen Ergebnisse, die vor einem Monat veröffentlicht wurden.

Damit zeigt sich die US-Wirtschaft wenigstens in diesem Punkt von ihrer besten Seite, was auch auf die Börse ausstrahlen dürfte. Der hohe Gewinn an Produktivität gilt als eine der besonderen Stärken der amerikanischen Wirtschaft, die sie den Europäern voraus hat.

Allenfalls ein Problem könnte diese Statistik bereiten: Der US-Notenbank fällt es in der kommenden Woche so schwerer, einen größeren Zinsschritt zu rechtfertigen. Immer mehr Marktteilnehmer rechnen ja sogar mit einem Schnitt um einen halben Prozentpunkt - ich würde allerdings eher auf ein Viertel setzen. Aber bis zur nächsten Woche ist die Statistik dieser Woche schon wieder vergessen.

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