Der Markt-Monitor
Wal-Mart stärker als Deutsche Bank

Die Deutsche Bank erfreut die Börse, aber das hilft auch nicht weiter. Denn der US-Riese Wal-Mart legt schlechte Zahlen vor.

Am US-Konsumenten hängt nicht mehr die ganze Weltwirtschaft. Aber vielleicht noch die halbe. Jedenfalls spielt er nach wie vor eine Rolle. Wenn Wal-Mart, der US-Einzelhandelsriese, dann schlechter als erwartete Zahlen bekannt gibt, zieht das alle Aktien nach unten. Das R-Wort - R für Rezession - klingt wieder im Hintergrund.

So verpuffen die guten Zahlen der Deutschen Bank heute etwas an der Börse. Im Grunde erzählen sie auch nicht so viel neues. Dass Ackermanns Haus die Finanzkrise jedenfalls bisher überstanden hat, wussten wir auch schon vorher. Jetzt wissen wir es etwas genauer. Und dass er vorsichtig Interesse für die Postbank bekundet hat, berührt mehr die Postbank-Aktie als seine eigene. Hinzu kommt, dass der Markt einige Bemerkungen Ackermanns zu den Finanzmärkten auch ziemlich krumm genommen hat.

Von Infineon reden wir besser gar nicht. Siemens war klug darin, schwierige Geschäfte abzustoßen - Infineon war ein Beispiel. Infineon hat versucht, es nachzumachen mit Qimonda - und war damit nicht schnell genug.

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