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Der Markt-Monitor

Die Börse nimmt die Zahlen von Ericsson sehr gut auf - die schwedische Aktie macht einen Sprung. Und Nokia tendiert im Geleit ebenfalls freundlich.

Ericsson hat seine Aktionäre nicht gerade verwöht. Seit dem vergangenen Herbst ist der Wert des Unternehmens drastisch zusammengeschmolzen. Und in den Jahren davor gab es auch immer wieder sehr unliebsame Überraschungen. Die Schweden bieten weltweit High-Tech vom Feinsten an. Aber sie sind von Großaufträgen abhängig - und damit auch für Schwankungen anfällig.

In Europa, auch in Deutschland, ist das Geschäft schwierig geworden. Es geht heute weniger darum, ganz neue Mobilnetze aufzubauen. Im Vordergrund stehern eher Service oder der Betrieb von Netzen. Dieses Geschäft wirft aber nicht so fette Margen ab. Damit kein Missverständnis aufkommt: Margen sind relativ, andere Branchen können nur davon träumen, was Ericcson bekommt. Aber die Börse bewegt sich nach unten, wenn es nicht mehr so fett reingegnet wie gewohnt. Einen gewissen Ausgleich für die Probleme in Europa schafft aber wohl das Geschäft in den USA (trotz des schwachen Dollars) und in den Schwellenländern. Damit hatte die Börse nicht gerechnet.

Insgesamt ist heute so ein freundlicher Erholungstag, wo wieder einmal alle hoffen, dass das Schlimmste ausgestanden ist, was aber meist nur kurz andauert. Die Nachricht, dass die Deutsche Bank möglicherweise für die deutsche Citibank bietet, wenn sie denn zum Verkauf steht, reißt den Markt nicht aus den Schuhen. Schließlich ist diese Interesse mehr oder minder logisch nach allem, was man über die Deutsche Bank ohnehin schon weiß.

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