Der Nemax-50 verlor bis 18 Uhr 2,35 % auf 2 551,90 Punkte.
Deutsche Wachstumswerte starten schwach in Handelswoche

Die am Neuen Markt notierten deutschen Wachstumswerte sind am Montag erneut schwächer in die Handelswoche gestartet.

dpa FRANKFURT/MAIN. Der Nemax-50 verlor bis 18 Uhr 2,35 % auf 2 551,90 Punkte. Der den breiteren Markt abbildende Nemax-All Share gab 2,0 % auf 2 594,31 Zähler nach.

Eine Frankfurter Händlerin sprach von einem "langweiligen" Start. Derzeit würden viele Orders mit kleineren Volumina getätigt als sonst üblich. Allgemein sei die "Lustlosigkeit der Anleger" seit Jahresbeginn gewachsen. Die negativen Vorgaben aus den USA und die Sorgen um eine weltweite Abschwächung der Konjunktur trügen das ihre zu "dem völlig verkorksten Start der Märkte in das neue Jahr" bei, sagte ein Händler einer süddeutschen Privatbank.

Gegen den negativen Trend der Wachstumswerte stemmten sich Gauss Interprise . Das Unternehmen hatte am Morgen eine Kapitalerhöhung um rund 6,5 Mill. Euro angekündigt. Die Wochenzeitung "Euro am Sonntag" hatte berichtet, dass der Softwarehersteller einen neuen Geldgeber sucht. Die Aktie lag zuletzt 19,15 % im Plus bei 3,36 Euro.

Weiter auf der Verliererstraße bewegten sich Pixelpark , die bereits vor dem Wochenende mehr als 12 % eingebüßt hatten. Im Verlauf verbilligten sich die Aktien des Internet-Dienstleisters um weitere 12,25 % auf 24,50 Euro. Zuvor hatte das Brokerhaus Goldman Sachs seine Umsatzerwartungen für das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr deutlich reduziert.

Mit einem Abschlag von 13,86 % auf 4,91 Euro reagierten die Aktien der United Internet AG auf die Nachricht vom Konkurs der Tochter ImmOnline AG. Investoren würden außerdem zusätzliche Belastungen durch weitere Zusammenbrüche im Umfeld des Unternehmens befürchten, sagte ein Händler.

Bis auf ein Hoch von 8,43 Euro kletterte im Tagesverlauf die Aktie des krisengeschüttelten Filmrechtehändler EM.TV , nachdem Gerüchte über eine baldige Einigung des Münchner Unternehmens mit der Kirch-Gruppe die Runde gemacht hatten. Die "Welt am Sonntag" hatte berichtet, dass eine Einigung bis Ende Februar wahrscheinlich sei. Bis zum Abend gab der Kurs zwar auf 7,99 Euro nach; er lag damit jedoch immer noch knapp über seinem Freitagsniveau.

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