Der neue Chef ist ein erfahrener Bahnexperte
John Armitt: Britische Railtrack holt alten Hasen

"Back to the roots", heißt die Erkenntnis beim britischen Schienennetzbetreiber Railtrack plc. Zumindest hat das von der Regierung in London unter Konkursverwaltung gestellte Unternehmen sich offensichtlich seiner Wurzeln besonnen und als neuen Chef einen alten Hasen berufen: John Armitt.

and DÜSSELDORF. Armitt war zuletzt Chef der Baufirma Costain. Früher arbeitete er aber schon als Top-Manager bei der damals noch staatlichen Bahngesellschaft British Rail.

Der bisherige Railtrack-Chef Steve Marshall muss seinen Job abgeben. Auch John Robinson muss seinen Posten als Chairman des Unternehmens räumen. Für ihn wurde kein Nachfolger benannt. Gleichzeitig wurde Jim Cornell zum neuen Railtrack-Direktor berufen. Der Ingenieur hat 36 Jahre für die Bahn in Großbritannien gearbeitet.

Damit sitzen zwei erfahrene Bahnexperten im Topmanagement von Railtrack. Experten in London werten ihre Ernennung als Hinweis darauf, dass der in den Ruin gefahrene britische Schienenbetreiber nun mit mehr Fachwissen aus der Krise rollen soll.

Ein Trost für den bisherigen Railtrack-Chef Marshall: Der Manager, der Gerald Corbett Erst Ende vergangenen Jahres nach den zwei schweren Zugunfällen in Großbritannien ablöste, bleibt ebenso wie sein Kollege Robinson Mitglied des Vorstands.

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