Der Oberhausener Konzern bestreitet Geschäfte über Investmentfirma
Babcock weist alle Vorwürfe gegen Vorstandschef Lederer zurück

Gegen die Vorwürfe von US-Investor Guy Wyser-Pratte gegen Babcock-Chef Klaus Lederer hat sich die Babcock Borsig AG, Oberhausen, gewehrt. "Hier wird auf eine sehr professionelle Weise Nebel erzeugt", erklärte Firmensprecher Hans-Joachim Wieckmann gegenüber dem Handelsblatt.

wt DÜSSELDORF. Er bestätigte zwar, dass Lederer vom 10. Januar 2001 bis 14. Dezember 2001 mit 12 500 Euro Einlage stiller Teilhaber der Boulders Capital Beteiligungsberatung GmbH, Eschborn, gewesen sei. Darüber habe Babcock aber keine Unternehmensverkäufe abgewickelt. Außerdem habe Boulders in dieser Zeit keinen Umsatz, aber einen Verlust gemacht, betonte Wieckmann. Es habe auch keine Vorläufergesellschaft der Eschborner Firma gegeben.

Diesen Eindruck vermitteln aber Unterlagen, die Wyser-Pratte an Babcock-Aufsichtsratschef Friedel Neuber geschickt hat (Handelsblatt vom 2.5.2001). Demnach soll bereits im September 1999 eine Firma Boulders Capital gegründet worden sein. Sie soll demnach an den Verkäufen des Krangeschäfts von Noell und dem Verkauf von Neumag beteiligt gewesen sein. Das bestreitet Wieckmann. Noell sei von der amerikanischen Citicorp Venture Capital gekauft worden. Und am Verkauf von Neumag sei kein externer Berater beteiligt worden. Wyser-Pratte kämpft seit Wochen dagegen, dass Babcock ihr 25 %-Paket an der Werftengruppe HDW an den US-Investmentkonzern One Equity Partners verkauft. Er sieht darin einen Substanzverlust für Babcock.

Quelle: Handelsblatt

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