Der Rolls-Royce unter den Geländewagen
Neuer Range Rover ist ein Ford

Die dritte Auflage des Range Rover steht kurz vor ihrer Weltpremiere. Seit 1970 bietet das Unternehmen den stilvollen Offroader an. Range Rover war anfangs ein Kind der Rover Group und gehörte zwischen 1994 und 2000 BMW gehörte. Im März vergangenen Jahres wurde die Sparte in die Nobelwagen-Division der Ford Motor Company eingegliedert.

pha DÜSSELDORF. Naturgemäß entstand der neue Range Rover in enger Zusammenarbeit mit BMW. Seine Entwicklung war zum Zeitpunkt des Verkaufs an Ford bereits weitgehend abgeschlossen. Kein Wunder also, dass die Neuauflage technisch eng verwandt ist mit dem BMW X5, dessen Grundstruktur der Range Rover schließlich übernahm.

Statt eines Kastenrahmens verfügt er jetzt über eine selbst tragende Karosserie. Die bislang verwendeten Starrachsen wichen einer komfortableren und straßentauglichen Einzelradaufhängung. Range-Rover-Spezialitäten wie Niveau-regulierende Luftfederung und Allradantrieb mit Geländereduktion blieben dagegen erhalten. Sie sollen die einzigartige Verbindung von hochklassigen Asphalteigenschaften mit überlegenen Fähigkeiten auch in schwerstem Gelände sicherstellen.

Dazu sollen auch die von BMW zugelieferten Motoren beitragen. Zunächst zwei: ein 4,4 Liter-V8 mit 286 PS und ein 3 Liter-Turbodiesel, der 177 PS leistet. Ein V12 folgt ein Jahr später, und Ford wird später noch einen Sechszylinder beisteuern.

"Das Design verfügt trotz aller Modernität über die traditionellen, modelltypischen Merkmale" erläutert Land-Rover-Chef Bob Dover. Damit sei der Wagen sofort als Range Rover zu erkennen. Luxus und Komfort britischer Art dominieren im Range-Rover-Interieur.

Das zeigt sich in der verschwenderischen Verwendung von edlem Holz und Leder. In solchem Ambiente dürfen die für die beiden Vordersitze und die Fondpassagiere getrennt regelbare Klimaautomatik, ein hochwertiges Navigationssystem, Automatikgetriebe, Geschwindigkeitsregelanlage und einiges mehr nicht fehlen. Zudem sind individuellen Wünschen kaum Grenzen gesetzt.

Entsprechend fallen die Preise aus. Schon die Einstiegsvariante mit Dieselmotor ist mit rund 60 000 Euro zu veranschlagen. Aber es war ja schon immer etwas teurer, einen erlesenen Geschmack zu haben. Und den beweist der Kunde, steht doch der Range Rover seit je her in dem Ruf, der Rolls-Royce unter den Geländewagen zu sein.

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