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'Der Spiegel': Durchsuchungen im Fall Fraport und Manila

Die Ermittlungen gegen Manager des Flughafenbetreibers Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide sind nach einem Bericht des "Spiegel" mit mehreren Durchsuchungen fortgesetzt worden. In der vorvergangenen Woche seien Büros von Firmen in Berlin, Düsseldorf und Baden-Baden durchsucht worden, berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner neuesten Ausgabe. Sie seien als Dienstleister am fehlgeschlagenen Bau eines neuen Terminals in der philippinischen Hauptstadt Manila beteiligt gewesen.

dpa-afx FRANKFURT. Die Ermittlungen gegen Manager des Flughafenbetreibers Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide sind nach einem Bericht des "Spiegel" mit mehreren Durchsuchungen fortgesetzt worden. In der vorvergangenen Woche seien Büros von Firmen in Berlin, Düsseldorf und Baden-Baden durchsucht worden, berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner neuesten Ausgabe. Sie seien als Dienstleister am fehlgeschlagenen Bau eines neuen Terminals in der philippinischen Hauptstadt Manila beteiligt gewesen.

Die Justizbehörden erhofften sich daraus Hinweise, ob Fraport Schmiergelder an die frühere Regierung gezahlt habe, um den Zuschlag für das Projekt zu erhalten, hieß es. Die Fraport AG bestreitet die Vorwürfe. Das Bundeskriminalamt (BKA) verwies auf die Frankfurter Staatsanwaltschaft. Eine Sprecherin der Behörde wollte sich jedoch frühestens am Montag zu dem Bericht äußern. Ende 2003 waren im gleichen Fall schon einmal Fraport-Geschäftsräume und die Wohnung eines Managers durchsucht worden.

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