Der Stürmer will die "Scharte" vom Afrika-Cup auswetzen
El Hadji Diouf - Senegals "Serial Killer"

Wenige Tage nach seinem 21. Geburtstag hätte El Hadji Diouf für den Senegal Fußball-Geschichte schreiben können. Doch statt im Finale um den Afrika-Cup Anfang Februar in Mali mit dem letzten Strafstoß im Elfmeterschießen gegen Kamerun zum Helden zu avancieren, verschoss der Stürmer und wurde so zur tragischen Figur.

sid DAKAR. Nach dem geplatzten Traum von Senegals größtem Erfolg ließ sich der Jungstar den "Fluch" allerdings vom Medizinmann seines heimischen Stammes austreiben und zeigt seither beim französischen Spitzenklub wieder die Qualitäten, derer wegen er von seinen Anhängern "Serial Killer" genannt wird.

Dank seiner Tore, die sein Land erstmals zu einer WM-Endrunde beförderten, verzeihen ihm die Fans auch die ständigen Eskapaden, die sich Diouf immer wieder leistet. So gilt er als eigensinnig, bisweilen arrogant, und ein wenig ungestüm.

Senegals Nationaltrainer Bruno Metsu hält dennoch große Stücke auf seinen wohl talentiertesten Spieler: "Was er in seiner Freizeit treibt, interessiert mich nicht, solange er auf dem Platz Leistung bringt. Und da bin ich mehr als zufrieden."

Die "Scharte" vom Afrika-Cup möchte Diouf trotz der Anerkennung gerne auswetzen - am besten bei der WM.

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