Designierter FDP-Chef erneuerte aber seine Bedenken
Westerwelle schließt eigene Kanzlerkandidatur nicht aus

ddp BERLIN. Der designierte FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle schließt eine Bewerbung um den Posten des Kanzlerkandidaten der Liberalen nicht aus, sollte sich der FDP-Parteitag nächste Woche für einen solches Amt aussprechen. "Wenn der Parteitag sich nicht für das Wort Spitzenkandidat, sondern für das Wort Kanzlerkandidat entscheidet, dann müsste ich mir überlegen, auch gegebenenfalls mich um diese Position zu bewerben", sagte Westerwelle am Donnerstag im ARD -"Morgenmagazin". Westerwelle erneuerte aber seine Bedenken gegen die Bezeichnung Kanzlerkandidat. Hier könne die Grenze zwischen Mut und Übermut erreicht sein.

Ein FDP-eigener Kanzlerkandidat ist Teil des vom nordrhein-westfälischen FDP-Chefs Jürgen Möllemann initiierten Projekts 18, das auf ein Wahlziel von 18 Prozent hinausläuft. Möllemann selbst hatte am Mittwoch sein Interesse an der Kanzlerkandidatur bekräftigt, will aber Westerwelle unterstützen, falls dieser dafür zur Verfügung steht. Westerwelle machte am Donnerstag zugleich deutlich, dass er für das Projekt 18 auf dem Düsseldorfer Parteitag werben werde. Dies bedeute, dass sich die FDP nicht kleiner mache und sich an alle Bürger wende.

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