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Designierter Juso-Chef greift SPD scharf an

München (dpa) - Der designierte Juso-Chef Björn Böhning hat die Mutterpartei SPD scharf angegriffen. Ein «ewiges Hin und Her» habe die politische Wahrnehmung der Bundesregierung im Chaos versinken lassen.

München (dpa) - Der designierte Juso-Chef Björn Böhning hat die Mutterpartei SPD scharf angegriffen. Ein «ewiges Hin und Her» habe die politische Wahrnehmung der Bundesregierung im Chaos versinken lassen.

Dies sagte Böhning am Samstag beim Bundeskongress der Jungsozialisten in München. Regierung und Parteiführung hätten kein Konzept, wie sie das Ruder noch herumreißen könnten. «Der SPD 2004 fehlt der Mut, diese Gesellschaft solidarisch zu verändern», sagte Böhning.

Der 26 Jahre alte Politikstudent aus Berlin soll am Mittag zum neuen Juso-Chef gewählt werden. Der bisherige Vorsitzende des SPD - Jugendverbands Niels Annen (32) will das Führungsamt nach drei Jahren an seinen bisherigen Stellvertreter abgegeben.

Böhning kündigte an, der Jugendverband wolle im «produktiven Streit» die Positionen der Partei für das Jahr 2020 entwickeln.

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