Detailplanung erst im Juni
TUI und Thomas Cook streichen Regionalflughäfen

Urlauber, die bei TUI und Thomas Cook buchen, werden im Winter zum Teil weitere Anreisen zum Flughafen in Kauf nehmen müssen. Hintergrund: Einige Regionalflughäfen werden nicht mehr angeflogen, um die konzerneigenen Maschinen an anderen Standorten besser auszulasten.

dpa FRANKFURT. Wie die Fachzeitschrift "Touristik Report" berichtet, wollen die deutschen Tourismus-Marktführer unter anderem Lübeck, Hof, Kassel und Schwerin-Parchim aus dem Angebot streichen. Ziel sei eine bessere Auslastung der dort abfliegenden Maschinen, die den Reisekonzernen teils selbst gehören.

Ein TUI-Sprecher konnte die Angaben am Freitag zunächst nicht bestätigen. Thomas Cook teilte auf Anfrage mit, die Detailplanungen für den Winterflugplan würden erst im Juni abgeschlossen. Eine regionale Präsenz bleibe weiterhin wichtig, müsse aber wirtschaftlich sein.

Bei einer stärkeren Konzentration müssten kleinere unabhängige Ferienflieger mit weniger Passagieren rechnen. Sie befördern bisher Reisende der großen Veranstalter von Regionalflughäfen etwa zur spanischen Ferieninsel Mallorca.

Zum zweitgrößten deutschen Reisekonzern Thomas Cook in Oberursel mit der Hauptmarke Neckermann gehört auch der Ferienflieger Condor. TUI ist wie die Charter-Fluggesellschaft Hapag-Lloyd Teil des größten deutschen Reisekonzerns Preussag in Hannover.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%