Details werden nicht bekannt gegeben
Mobilfunkanbieter wollen Missbrauch durch Kartensperre eindämmen

Mobiltelefonierer, die sehr rasch eine hohe Handy-Rechnung haben, müssen mit der Sperrung ihrer Karte rechnen. Mit dieser Sicherheitsmaßnahme solle Missbrauch verhindert werden, bestätigte T-Mobil-Sprecher Philipp Schindera am Mittwoch in Bonn. Das gelte für die eigenen D-1-Kunden, sei aber darüber hinaus "ein branchenübliches Verfahren".

ddp-vwd BONN. Nach einem Raster würden für jeden Kunden Kriterien aufgestellt, erläuterte Schindera. Dies sei mit den Datenschutzbehörden und der Aufsichtsbehörde abgestimmt. Zu hohe Handy-Kosten seien allerdings niemals der alleinige Anlass zur Sperre. Dafür müssten mehrere Merkmale zusammentreffen. Dazu gehörten neben den Kosten auch die Dauer und das Rufziel der Telefonate, Vertragstyp und-dauer sowie das Alter des Kunden. Einzelheiten der permanenten Rechnungsüberwachung wollte der T-Mobil-Sprecher nicht erläutern.

"Es handelt sich hier um ein Missbrauchsmanagement und Details dazu geben wir nicht bekannt, um möglichem Missbrauch keinen Vorschub zu leisten", sagte er. In den betreffenden Fällen werde bei Kunden mit kurzer Vertragsdauer die Karte sofort gesperrt, ergänzte Schindera. Wer bereits seit Jahren über D1 telefoniere, mit dem setze man sich bei den ersten Anzeichen vermeintlichen Missbrauchs zunächst in Verbindung. "Das Ganze passiert aber nicht, wenn Sie üblicherweise eine Rechnung von 100 DM und mit einem Mal eine Rechnung von 300 DM haben", beschwichtigte der T-Mobil-Sprecher.

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