Deutlich kleinere Gegendemonstration
Menschenkette in Leipzig für Olympia 2012

Zu einer fünf Kilometer langen Menschenkette haben sich in Leipzig Tausende zusammengeschlossen. Sie warben damit für die Olympia-Kandidatur der Stadt. Es gab eine Gegendemonstration.

HB BERLIN. Etwa 5000 Menschen haben am Wochenende in Leipzig für die Olympischen Spiele 2012 in ihrer Stadt geworben. Fünf Kilometer lang war die Menschenkette, zu der sich die Leipziger am Samstag die Hand reichten, wie Joachim Horn von der Initiative «Leipzig für Olympia» sagte.

An der Aktion beteiligten sich unter anderem Rad-Olympiasieger Jens Lehmann, Fernseh-Schauspieler Dieter Bellmann und Turn-Olympiasieger Klaus Köste.

Es gab allerdings auch eine Gegenaktion: Etwa 240 Menschen protestierten gegen die Olympiapläne der Stadt. Unter dem Motto «Fatal Error - The Game is over» hatte das so genannte Anti-Olympische Komitee Leipzig (AOK_L), eine nach eigenen Angaben linksorientierte Gruppierung, zu einer Kundgebung im Zentrum der Stadt aufgerufen.

Das Internationale Olympische Komitee entscheidet am Dienstag über den offiziellen Status der «Candidate City» für die Spiele 2012. Außer Leipzig bewerben sich New York, London, Paris, Havanna, Istanbul, Moskau, Madrid und Rio de Janeiro.

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