Deutlich unter den Analystenschätzungen
Starker Dollar belastet Quartalsertrag von Goodyear

Reuters AKRON. Der US-Reifenhersteller Goodyear rechnet auf Grund des starken Dollars und hoher Materialkosten mit einer Ergebnisbelastung. Goodyear werde im dritten Quartal entweder nur einen Break Even oder sogar einen geringfügigen Verlust einfahren und deutlich unter den Analystenschätzungen bleiben, teilte der Konzern am Donnerstag in Akron mit. Goodyear, die zuvor von einer leichten Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte ausgegangen waren, teilten ferner mit, dass es auch im vierten Quartal zu Gewinneinbußen kommen könne, falls die Rahmenbedingenen weiterhin negativ blieben.

Grund der erwarteten Gewinneinbußen sei einmal der starke Dollar im Verhältnis zum Euro. Dazu kämen höhere Kosten für Rohmaterialien und Energie sowie ein weltweit schwaches Preisumfeld. Goodyear verfolge weiterhin Pläne zur Abgabe nicht strategischer Geschäfte. Dennoch würden die Gewinneinbußen wahrscheinlich zu einem negativen Cashflow im Gesamtjahr führen, hieß es.



Wall Street Analyten hatten nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial zuletzt für den Reifenhersteller mit einem Gewinn von 29 Cent je Aktie im dritten Quartal gerechnet. Die Drittquartalszahlen von Goodyear werden für den 24. Oktober erwartet. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte das Unternehnem noch einen Gewinn von 69 Cent je Aktie erwirtschaftet. Darin enthalten seien Erträge von rund 90 Cent je Aktie aus den Gemeinschaftsunternehmen mit der japanischen Sumitomo.

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