"Deutliche Trendwende"
CPU Softwarehouse erwartet für 2001 weniger Verlust

Reuters AUGSBURG. Die am Neuen Markt gelistete CPU Softwarehouse AG hat im abgelaufenen Jahr marginal besser abgeschnitten als erwartet und rechnet 2001 mit einer stärkeren Reduzierung des Verlustes als bisher. Dem neuen Management sei in nur fünf Monaten eine deutliche Trendwende gelungen, teilte der auf Finanzdienstleister spezialisierte Softwareanbieter am Mittwoch in Augsburg mit. Das Vertrauen der Großkunden sei wieder hergestellt worden, erklärte Vorstand Manfred Köhler. Nach den vorläufigen Zahlen der drei ersten Monate rechne das Unternehmen für 2001 mit einem Verlust vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Aufwendungen für Aktienoptionen (Ebitdaso) von 10 Mill. DM. Bisher war CPU von 16,2 Mill. DM Verlust ausgegangen.

Im vergangenen Jahr habe der operative Verlust (Ebitdaso) mit 37,6 Mill. DM leicht unter den geplanten 38,1 Mill. DM gelegen, teilte CPU weiter mit. Der Umsatz traf den Angaben zufolge mit 20,2 Mill. DM fast genau die eigenen Prognosen. CPU hatte im Dezember über den operativen Verlust hinaus nahezu 78 Mill. DM Abschreibungen, vor allem auf Firmenwerte, angekündigt und die Erwartungen drastisch nach unten korrigiert. Im ersten Quartal 2001 sei der Umsatz nach vorläufigen Angaben auf fünf (Vorjahresquartal: 4,2) Mill. DM gestiegen, der Ebitdaso-Verlust habe sich zugleich auf 2,5 (8,2) Mill. DM verringert, hieß es. Nach drastischen Kosteneinsparungen seien angesichts einer Eigenkapitalquote von 68 % keine Liquiditätsengpässe zu befürchten.

Die CPU-Aktie kletterte am Mittwochvormittag auf den elektronischen Handelssystem xetra um 9,33 % auf 2,46 Euro.

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