Deutliche Verluste in 2001 – Lichtblicke seit März
Austrian Airlines sieht Chance zur Wende

Die Austrian Airlines Group (AUA) ist im Geschäftsjahr 2001 wie erwartet tief in die roten Zahlen geflogen: Das Ergebnis vor Steuern sank auf minus 164,1 (Vorjahr: plus 41) Mill. Euro.

vwd WIEN. Das EBIT fiel mit minus 88,9 (plus 83,8) Mill. Euro ebenfalls kräftig negativ aus. Im Vorfeld ihrer Bilanzpressekonferenz hat die AUA-Gruppe damit ihre Ende März veröffentlichten, vorläufigen Ergebnisse bestätigt.

"2001 war für uns eine einschneidende Zäsur", teilte AUA-Vorstandsvorsitzender Vagn Sörensen mit. Das Jahr habe mit negativer Strecken- und Flottenwirtschaftlichkeit begonnen, ab Frühjahr habe sich der Trend durch die Konjunkturabschwächung verstärkt. Der Terror des 11. September hätte die Situation "dramatisch" verschärft.

Konkrete Prognosen für das laufende Jahr 2002 teilte die AUA zunächst nicht mit. Sörensen sieht aber die Chance, "in der Krise die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen". Restrukturierungsmaßnahmen seien umgehend eingeleitet worden. Ein erster Lichtblick könnten die Verkehrsergebnisse im März sein: In diesem Monat gab es erstmals wieder ein Plus von 0,8 Prozent bei den beförderten Passagieren im Vergleich zum März 2001. Der Sitzladefaktor verbesserte sich um 4,3 Punkte auf 73,9 %, in der Langstrecke sogar um 5,1 Punkte auf 80,4 %.

Quelle: Handelsblatt

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