Deutliche Wertsteigerung erhofft
Deutsche Bank will weitere Aktien zurückkaufen

Auf der kommenden Hauptversammlung im Juni werde die Deutsche Bank ihre Aktionäre um die Genehmigung für den Rückerwerb von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals bitten, teilte Deutschlands größtes Kreditinstitut am Mittwochmorgen in Frankfurt mit.

Reuters FRANKFURT. Die Bank hat sich unter ihrem neuen Vorstandschef Josef Ackermann eine deutliche Wertsteigerung der eigenen Gesellschaft auf die Fahnen geschrieben. Mit dem konsequenten Verkauf von Industriebeteiligungen in Milliarden-Höhe sowie dem Rückkauf eigener Aktien soll der Börsenwert der Bank erhöht und das Institut schlagkräftiger im internationalen Wettbewerb gemacht werden.

Das im vorigen Jahr angestoßene Aktienrückkaufprogramm sei unterdessen abgeschlossen worden, hieß es. Insgesamt seien rund 62,15 Millionen Aktien des eigenen Unternehmens zu einem Durchschnittspreis von 48,32 Euro je Anteilsschein aufgekauft worden. 40 Millionen Papiere sollen davon eingezogen werden. Das Grundkapital werde danach aus 581,854 Millionen Aktien bestehen. Die übrigen Papiere aus dem Rückkauf seien im Rahmen des Aktienvergütungsprogramms der Bank für Beschäftigte verwendet worden.

"Mit dem Abschluss des Aktienrückkaufprogramms wurde eine weitere der vier strategischen Initiativen der Deutschen Bank erfolgreich umgesetzt. Durch die Rückgabe von Kapital an die Aktionäre der Bank verbessern wir die Eigenkapitalrendite und das Ergebnis je Aktie", kommentierte Bank-Chef Ackermann.

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