Deutlicher Gewinnrückgang in 2002
Analysten beurteilen Merck-Aktie unterschiedlich

Die Analysten der Investmentbank WestLB Panmure haben am Dienstag die Aktie des Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck auf "Sell" von zuvor "Underperform" heruntergestuft und damit auf die am Morgen vorgestellten Zahlen des Unternehmens reagiert.

Reuters FRANKFURT. Der Ausblick für das laufende Jahr 2003 sei klar unter den WestLB-Erwartungen und werde vermutlich zu einer deutlichen Reduzierung der Gewinnschätzungen führen, teilte WestLB-Analyst Andreas Theisen in einer Kurzstudie mit.

Merck erwartet 2003 das Vorjahresniveau halten zu können, sofern sich der Euro nicht weiter stark aufwerte. 2002 hat Merck trotz operativer Gewinnzuwächse im Schlussquartal 2002 mit einem deutlichen Gewinnrückgang abgeschlossen.

Unterdessen hat das Bankhaus M.M. Warburg am MIttwoch die Aktie des Darmstädter Konzerns von "Sell" hochgestuft auf "Hold".

Die Bewertung der Aktie sei nun angemessen nach dem zuletzt deutlichen Kursrückgang, begründeten die Analysten des Bankhauses ihre Hochstufung. Mit seinen neuen Krebsprodukten befinde sich Merck im Zeitplan. M.M. Warburg erwarte einen positiven Nachrichtenfluss in den kommenden Quartalen.

Die Merck-Aktie war am Dienstag deutlich im Kurs gefallen. Der Konzern hatte für dieses Jahr einen Umsatz und ein operatives Ergebnis auf Höhe des Vorjahres in Aussicht gestellt.

Die im Nebenwerteindex MDax notierte Aktie lag am Mittwoch im Handelsverlauf mit 0,6 Prozent im Minus bei 24,35 Euro.

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