Deutlicher Gewinnsprung: Thyssen-Krupp spürt Aufwind am Stahlmarkt

Deutlicher Gewinnsprung
Thyssen-Krupp spürt Aufwind am Stahlmarkt

Der Aufwind auf dem Stahlmarkt hat dem Stahl- und Investitionsgüterkonzern Thyssen-Krupp zu Beginn des neuen Geschäftsjahres einen Gewinnsprung beschert. Der Konzern-Vorsteuergewinn stieg im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 (30. September) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 113 Mill. ? auf 141 Mill. ?, wie die ThyssenKrupp AG am Freitag in Düsseldorf berichtete.

HB/dpa DÜSSELDORF. Die Aktie gab gegen den positiven Börsentrend nach und lag am Vormittag um 0,62 % niedriger bei 9,64 ?.

Für das laufende Geschäftsjahr kündigte Thyssen-Krupp-Vorstandschef Ekkehard Schulz eine erhebliche Ergebnisverbesserung an, sofern sich die Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechterten. Damit werde man dem Ziel wesentlich näher kommen, im Geschäftsjahr 2003/04 ein Vorsteuerergebnis von 1,5 Mrd. ? zu erreichen, sagte Schulz. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Vorsteuergewinn 419 Mill. ? betragen.

Im ersten Quartal habe vor allem das Stahlgeschäft den Anstieg bewirkt, hieß es weiter. Nach einem Verlust von 26 Mill. ? im Vorjahresquartal habe der Vorsteuergewinn in diesem Segment nun bei 72 Mill. ? gelegen. Stahl trägt im Konzern rund ein Drittel zum Umsatz bei.

Auch die Segmente Autoteile (Automotive), Aufzüge (Elevator), Spezialmaschinen und Anlagenbau (Technologies) sowie Werkstoffe (Materials) hätten sich verbessert. ThyssenKrupp Elevator ist das drittgrößte Aufzugsunternehmen der Welt und zählt weltweit in 60 Ländern knapp 29 000 Beschäftigte. Aus einem Umsatz von 820 Mill. ? im ersten Quartal erwirtschaftete der ertragsstarke Bereich allein 81 Mill. ? Vorsteuergewinn. Elevator liefert unter anderem Aufzüge, Fahrtreppen, Treppenlifte und Fluggastbrücken.

Der Konzernumsatz erhöhte sich im ersten Quartal um vier Prozent auf 8,7 Mrd. ?. Der Auftragseingang nahm um zwei Prozent auf 9,0 Mrd. ? zu. Der Schuldenstand am Jahresende stieg in den drei Berichtsmonaten um 120 Mill. ?, verringerte sich gegenüber Ende 2001 jedoch um 2,3 Mrd. ? auf 4,9 Mrd. ?. Die Zahl der Beschäftigten ging konzernweit um 1,5 % auf 188 400 zurück.

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