Deutsch-Französische Gespräche
Schröder trifft Chirac und Jospin in Berlin

Die europäischen Partner berieten die Lage in Mazedonien und die explosive Lage im Nahen Osten.

afp BERLIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat den französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac und Premierminister Lionel Jospin am Mittwochabend in Berlin empfangen. Schröder bezeichnete es vor Beginn der Gespräche als "wichtig", dass sich Deutschland und Frankreich in "europäischen und anderen Fragen" eng miteinander abstimmten. An dem informellen Abendessen im Bundeskanzleramt nahmen auch Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) und sein französischer Kollege Hubert Védrine teil. Wichtigste Themen sollten die Lage in Mazedonien und die Krise im Nahen Osten sein.

Die Europäer bemühen sich derzeit verstärkt um Vermittlung zwischen Israelis und Palästinensern. Weiterer Gesprächspunkt könnte die umstrittene Spekulationssteuer sein. Jospin hatte eine EU-Initiative zur Einführung der so genannten Tobin-Tax angeregt. Das Treffen ist das vierte seiner Art, seit Berlin und Paris nach dem Streit beim EU-Gipfel im vergangenen Dezember regelmäßige Gespräche vereinbart hatten. Traditionelles Thema ist dabei auch die EU und ihre bevorstehende Erweiterung.

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