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Deutsch-französischer Marineverband vor Afrika

Deutschland und Frankreich haben im Rahmen der Anti-Terroraktion „Enduring Freedom“ einen gemeinsamen Marineverband am Horn von Afrika aufgestellt. Vor dem ostafrikanischen Dschibuti soll der Marineverband in den kommenden drei Monate den Seeraum überwachen.

dpa POTSDAM/DSCHIBUTI. Deutschland und Frankreich haben im Rahmen der Anti-Terroraktion "Enduring Freedom" einen gemeinsamen Marineverband am Horn von Afrika aufgestellt. Vor dem ostafrikanischen Dschibuti soll der Marineverband in den kommenden drei Monate den Seeraum überwachen.

Das teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr am Donnerstag in Potsdam mit. Im Verdachtsfall würden Schiffe inspiziert. Der Marineverband wird von dem deutschen Flottillenadmiral Henning Hoops (58) geführt.

Die Flotte besteht aus dem französischen Zerstörer "Dupleix", der deutschen Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" und dem deutschen Einsatzgruppenversorger "Berlin". Insgesamt gehören 600 Männer und Frauen zum Verband. Seit 1992 wurde jährlich für einige Wochen der deutsch-französische Marineverband aktiviert und nahm gemeinsam an Manövern teil, hieß es. Diesmal sei es kein Manöver sondern ein Einsatz. Hoops führe zugleich den multinationalen Einsatzverband am Horn von Afrika.

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