Deutsch-französischer Wirtschafts- und Finanzrat begonnen
Eichel trifft mit Fabius zusammen

In Berlin hat am Freitag der deutsch-französische Wirtschafts- und Finanzrat begonnen. Bundesfinanzminister Hans Eichel begrüßte am Morgen im Finanzministerium in Berlin Bundesbankpräsident Ernst Welteke und die Gäste aus Frankreich, den Wirtschafts- und Finanzminister Laurent Fabius und den Gouverneur der Banque de France, Jean-Claude Trichet.

vwd BERLIN. Kommentare zu den bevorstehenden Beratungen gab jedoch keiner der Beteiligten ab. Im Mittelpunkt des "Routinetreffens" werde die Wirtschafts- und Finanzlage in beiden Ländern und eine Abstimmung in EU-Fragen stehen, kündigte Eichels Sprecherin an.

Im Einzelnen soll es dabei laut dem Bundesfinanzministerium um Themen wie die wirtschaftliche Koordinierung in der Euro-Gruppe, die Einführung des Euro-Bargeldes oder den EU-Erweiterungsprozess gehen. Auch über die am Vortag von der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgenommene Zinssenkung dürfte gesprochen werden. Eichel will Fabius daneben über seine jüngste Reise in das Baltikum unterrichten, auf der er eine Diskussion über die mögliche Neugestaltung der Vorgaben für die Haushalte der Euro-Länder ins Rollen gebracht hatte.

Der Bundesfinanzminister und Fabius könnten sich in einem "Vier-Augen-Gespräch" über dieses Thema unterhalten, um eine gemeinsame Position zum EU-Stabilitätspakt zu erreichen, deutete die Sprecherin an. Bei einer Pressekonferenz um 12:00 Uhr will der Wirtschafts- und Finanzrat die Öffentlichkeit über die Ergebnisse seiner Beratungen unterrichten. Im Anschluss wollen Eichel, Welteke, Fabius und Trichet am Potsdamer Platz das neue Euro-Bargeld präsentieren.

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