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Deutsch-französisches Kulturzentrum in Ramallah wird eröffnet

München (dpa) - Das Goethe-Institut eröffnet an diesem Samstag (19. Juni) zusammen mit dem Centre Culturel Français (CCF) ein deutsch-französisches Kulturzentrum in Ramallah. Wie das Goethe- Institut in München mitteilte, hat es seine Arbeit in den Palästinensischen Autonomiegebieten bereits 1998 begonnen.

München (dpa) - Das Goethe-Institut eröffnet an diesem Samstag (19. Juni) zusammen mit dem Centre Culturel Français (CCF) ein deutsch-französisches Kulturzentrum in Ramallah. Wie das Goethe Institut - in München mitteilte, hat es seine Arbeit in den Palästinensischen Autonomiegebieten bereits 1998 begonnen.

Ein Jahr zuvor hatte das CCF dort eine Dependance eröffnet. Aufgabe des neuen Kulturzentrums sei neben der Förderung der deutschen und französischen Sprache vor allem die Vermittlung von Informationen über Deutschland und Frankreich sowie über Europa.

Das Goethe-Institut engagiere sich seit Jahren besonders stark in politisch sensiblen Regionen, sagte Generalsekretär Andreas Schlüter. Mit der Gründung eines gemeinsamen Kulturzentrums sei die Hoffnung verbunden, dass dieses Beispiel deutsch-französischer Kooperation in einer von Krisen und Gewalt geprägten Region positive Zeichen setzen könne. «Kultur und Bildung fördern Toleranz und gegenseitiges Verständnis, was vor allem in Konfliktregionen von zentraler Bedeutung ist.»

Einer der ersten Besucher des neuen Instituts war Richard Gere. Der US-Filmstar habe sich besonders beeindruckt von den Ergebnissen eines Filmworkshops gezeigt, in dessen Rahmen kurze Spielfilme für palästinensische Kinder und Jugendliche produziert wurden.

Das neue Institut wird vom deutsch-französischen Kulturkanal Arte und von der Europäische Union gefördert. Sie stellten Technik, Filme und große Teile der Bibliothekseinrichtung zur Verfügung. (Internet: Kulturzentrum Ramallah: www.goethe.de/ramallah)

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