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Deutsche Anleihen: Chinas Leitzinserhöhung drückt Markt tiefer in Verlustzone

Eine überraschende Leitzinserhöhung der chinesischen Notenbank hat am Donnerstagmittag den deutschen Rentenmarkt tiefer in die Verlustzone gedrückt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future gab bis 13.55 Uhr um 0,24 Prozent auf 116,56 Punkte nach.

dpa-afx FRANKFURT. Eine überraschende Leitzinserhöhung der chinesischen Notenbank hat am Donnerstagmittag den deutschen Rentenmarkt tiefer in die Verlustzone gedrückt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future gab bis 13.55 Uhr um 0,24 Prozent auf 116,56 Punkte nach. Zeitweise sackte der Future auf den tiefsten Stand seit gut einer Woche.

Die chinesische Notenbank hat am Donnerstag erstmals seit mehr als neun Jahren ihren Leitzins angehoben. Der Schlüsselzinssatz für einjährige Yuan-Kredite werde um 0,27 Punkte auf 5,58 Prozent angehoben, teilte die Notenbank in Peking mit. Zuletzt wurde dieser Zinssatz Mitte 1995 angehoben. Der Euro sackte mit bis zu 1,2 633 Dollar auf den tiefsten Stand der Woche.

Neben der Entscheidung der Notenbank und des schwächeren Euro belaste der deutliche Rückgang der Ölpreise den Rentenhandel, sagten Händler. Bereits am Vortag war der Rentenmarkt unter Druck geraten. Ursache der Kursverluste am Rentenmarkt sei der Einbruch der Ölpreise, sagte Rentenexperte Peter Müller von der Commerzbank.

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