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Deutsche Anleihen: Etwas schwächer bei weiter sinkenden Ölpreisen

Ein weiteres Absinken des Ölpreises hat den deutschen Anleihenmarkt am Dienstag leicht unter Druck gesetzt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future rutschte bis 9.20 Uhr um 0,10 % auf 115,25 Punkte ab. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe erhöhte sich um 0,011 Punkte auf 4,071 %.

dpa-afx FRANKFURT. Ein weiteres Absinken des Ölpreises hat den deutschen Anleihenmarkt am Dienstag leicht unter Druck gesetzt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future rutschte bis 9.20 Uhr um 0,10 % auf 115,25 Punkte ab. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe erhöhte sich um 0,011 Punkte auf 4,071 %.

An den New Yorker Finanzmärkten schloss der Handel mit US-Staatsanleihen gestern bereits schwächer und lieferte eine negative Vorgabe. Nach dem Kursrutsch bei den festverzinslichen Papieren an der Frankfurter Börse zum Wochenauftakt rechnet die Commerzbank aber nur mit leichten Verlusten, bedingt durch einen erneut gefallenen Ölpreis. Die Experten der Commerzbank erwarten eine Handelsspanne beim Bund-Future zwischen 115,13 und 115,36 Punkten.

Auch die Experten der HSH-Nordbank erwarten bei sinkenden Ölpreisen im weiteren Handelsverlauf leicht fallende Kurse bei den Anleihen. Allerdings würden auch Zinsspekulationen für Bewegung an den Anleihenmärkten sorgen. Spekulationen über eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank im September reißen nicht ab, schreiben die Experten. Daher dürften die Anleger die Rede des US-Notenbankchefs Alan Greenspan am Freitag besonders aufmerksam verfolgen. Dabei werden sie den Ölpreis aber "nie aus den Augen verlieren".

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