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Deutsche Anleihen: Fallender Ölpreise und schwache US-Daten belasten

Ein kräftiger Rückgang des Ölpreises im späten Nachmittagshandel hat den deutschen Anleihenmarkt nach Einschätzung von Experten unter Druck gesetzt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis 19.20 Uhr um 0,08 Prozent auf 116,86 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Ein kräftiger Rückgang des Ölpreises im späten Nachmittagshandel hat den deutschen Anleihenmarkt nach Einschätzung von Experten unter Druck gesetzt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis 19.20 Uhr um 0,08 Prozent auf 116,86 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um 0,013 Punkte auf 3,861 Prozent.

Neben dem Rückgang des Ölpreises machten Händler auch enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA für die Kursverluste bei den festverzinslichen Papieren verantwortlich. Im Oktober ist der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (ISM) unerwartet gefallen.

Außerdem würde die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl den Anleihenhandel belasten, hieß es. Die Anleger befürchten laut Händlern ein ähnlich knappes Kopf-an-Kopf-Rennen wie vor vier Jahren. Damals stand der Wahlsieger George Bush erst nach einer Entscheidung des obersten US-Gerichts fest.

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