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Deutsche Anleihen: Fester - US-Verbraucherpreise dämpfen Zinsangst

Deutscher Anleihen haben am Dienstag im späten Handel ihre Kursgewinne ausgebaut. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis Handelsschluss um 0,17 % auf 115,64 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um 0,024 Punkte auf 4,020 %.

dpa-afx FRANKFURT. Deutscher Anleihen haben am Dienstag im späten Handel ihre Kursgewinne ausgebaut. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis Handelsschluss um 0,17 % auf 115,64 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um 0,024 Punkte auf 4,020 %.

Vor allem der leichte Rückgang der US-Verbraucherpreise im Juli habe die Festverzinslichen gestoppt, sagten Händler. Diese deuteten weiterhin auf einen moderaten Leitzinserhöhungszyklus hin. Die Verbraucherpreise waren im Juli um 0,1 % zum Vormonat zurückgegangen. Die von CBS Marketwatch befragten Experten hatten im Durchschnitt ein Plus von 0,1 % erwartet.

Zuletzt hatte sich unter Anlegern die Furcht vor einer Stagflation, das gleichzeitige Auftreten einer wirtschaftlichen Stagnation bei steigenden Verbraucherpreisen, breit gemacht. Diese Erwartung werde jedoch durch die überraschend schwachen Juni-Zahlen gedämpft, sagte Mark Vitner von Wachovia.

Die Daten hätten dem Markt jedoch keine neue Richtung gegeben. Entscheidend für Entwicklung am Anleihemarkt werde der Arbeitsmarktbericht für den Monat August, der Anfang September veröffentlicht wird.

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