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Deutsche Anleihen: Fester wegen schwachen US-Zahlen und hohen Ölpreisen

Enttäuschende US-Konjunkturzahlen und der weiter steigende Ölpreis haben die deutschen Anleihen am Freitag beflügelt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future legte bis 16.05 Uhr um 0,15 % auf 115,85 Punkte zu und verharrte damit nahe seines Tageshochs von 115,96 Punkten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank um 0,024 Punkte auf 3,996 %.

dpa-afx FRANKFURT. Enttäuschende US-Konjunkturzahlen und der weiter steigende Ölpreis haben die deutschen Anleihen am Freitag beflügelt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future legte bis 16.05 Uhr um 0,15 % auf 115,85 Punkte zu und verharrte damit nahe seines Tageshochs von 115,96 Punkten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank um 0,024 Punkte auf 3,996 %.

Volkswirte begründeten die Kursgewinne mit Konjunktursorgen, die durch schwache US-Daten und den hohen Ölpreisen ausgelöst worden seien. Anleihen werden vor allem in wirtschaftlich schwächeren Zeiten gesucht.

In den USA hat sich das Konsumklima einer Untersuchung der Universität Michigan zufolge im August überraschend deutlich eingetrübt. Der Index sei auf Punkte 94,0 Punkte gesunken von 96,7 Punkten im Juli, wie dpa-AFX aus Kreisen erfuhr. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Rückgang auf 96,0 Punkte gerechnet. Der viel beachtete Index gilt als Stimmungsbarometer für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Der private Konsum ist die wichtigste Konjunkturstütze der weltgrößten Volkswirtschaft

Die Ölpreise erreichten am Freitag in New York und London neue Rekordhöhen. Der Preis für Öl zur Septemberauslieferung stieg am New Yorker Warenterminmarkt Nymex auf 45,85 $ je Barrel. In London stieg der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im September bis auf 42,65 $.

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