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Deutsche Anleihen: Gut behauptet - Warten auf US-Zinswende - Euro stütztDPA-Datum: 2004-06-28 14:18:55

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Warten auf die Leitzinswende in den USA hat am Montag den deutschen Rentenmarkt weiter gelähmt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future < FGBL092004F.DTB > legte bis 14.08 Uhr um 0,07 Prozent auf 113,04 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um 0,001 Punkte auf 4,280 Prozent. Bereits seit Tagen bewegt sich der Rentenmarkt bei geringen Umsätzen in einer engen Spanne.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Warten auf die Leitzinswende in den USA hat am Montag den deutschen Rentenmarkt weiter gelähmt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future < FGBL092004F.DTB > legte bis 14.08 Uhr um 0,07 Prozent auf 113,04 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um 0,001 Punkte auf 4,280 Prozent. Bereits seit Tagen bewegt sich der Rentenmarkt bei geringen Umsätzen in einer engen Spanne.

"Vor der erwarteten Leitzinserhöhung der US-Notenbank halten sich viele Marktteilnehmer weiter zurück", sagte Rentenexperte Thomas Koch von der HSH Nordbank. Am Markt wird am Mittwoch fest mit einer Leitzinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent gerechnet. Entscheidend sind Händlern zufolge Hinweise über das künftige Tempo der Leitzinserhöhungen. "Was die US-Notenbank macht, ist überwiegend klar. Deshalb wird besonders wichtig, was sie sagt", erklärte Koch.

Der Bund-Future habe sich trotz des verstärkten Preisauftriebs in Italien über der Marke von 113 Punkten gehalten. Dies sei neben technischen Faktoren auch auf den etwas festeren Euro zurückzuführen. Dieser hat sich über 1,2150 Dollar eingependelt. Auch die Abschwächung des Geldmengenwachstums habe den Rentenhandel gestützt.

Das Wachstum der Geldmenge M3 in der Eurozone hat sich im Mai überraschend deutlich abgeschwächt. Die Geldmenge wuchs nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent. Von AFX befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt ein Wachstum von 5,4 Prozent erwartet. Im April hatte das Geldmengenwachstum revidiert 5,5 (ursprünglich 5,6) Prozent betragen.

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