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Deutsche Anleihen: Kaum bewegt nach Rally zum Wochenschluss - Warten auf Fed

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsche Rentenmarkt hat sich am Montag nach dem Höhenflug zum Wochenschluss im Sog enttäuschender US-Arbeitsmarktdaten auf hohem Niveau stabilisiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future gab bis gegen 13.50 Uhr um 0,02 % auf 115,56 Punkte nach. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe legte um 0,002 Punkte auf 4,030 % zu.

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsche Rentenmarkt hat sich am Montag nach dem Höhenflug zum Wochenschluss im Sog enttäuschender US-Arbeitsmarktdaten auf hohem Niveau stabilisiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future gab bis gegen 13.50 Uhr um 0,02 % auf 115,56 Punkte nach. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe legte um 0,002 Punkte auf 4,030 % zu.

"Vor der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank traut sich niemand zu größeren Positionsveränderungen", sagte Rentenexperte Volker Brokelmann von der HSH Nordbank. Nach dem "massiven Erdbeben" an den Rentenmärkten am vergangenen Freitag im Gefolge eines enttäuschenden Beschäftigungszuwachses habe viele Marktteilnehmer nun etwas der Mut verlassen. Bei den inzwischen erreichten Kursständen werde die Luft "ziemlich dünn".

Am Markt bestehe kein einhelliges Meinungsbild, ob die US-Notenbank am Dienstagabend nach Handelsschluss in Deutschland mit einer weiteren Leitzinserhöhung um 0,25 %punkte ihren Straffungskurs nahtlos fortsetzt oder doch vorläufig pausiert.

Alles hänge von der Begründung der US-Währungshüter bei der Leitzinsentscheidung ab, sagte Brokelmann. Sollten die Währungshüter angesichts des geringen Beschäftigungszuwachses im Juli in den USA verstärkt Risiken für den Konjunkturtrend ausmachen, könnte dies den Rentenmärkten zu einem neuen Kursschub verhelfen. Bekräftige US-Notenbankpräsident Alan Greenspan hingegen seine Einschätzung einer nur vorübergehenden Abschwächung, könnte der Rentenmarkt unter Druck geraten.

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