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Deutsche Anleihen: Schwächer nach US-Arbeitsmarktbericht

Der deutsche Rentenmarkt hat am Freitag nach Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts deutlich nachgegeben. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank zuletzt um 0,58 % auf 115,04 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe legte um 0,088 Punkte auf 4,148 % zu.

dpa-afx FRANKFURT. Der deutsche Rentenmarkt hat am Freitag nach Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts deutlich nachgegeben. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank zuletzt um 0,58 % auf 115,04 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe legte um 0,088 Punkte auf 4,148 % zu.

Händler begründeten die Kursverluste mit dem weitgehend im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Beschäftigungsaufbau in den USA. Volkswirte rechnen nun mit weiteren Zinserhöhungen durch die amerikanische Notenbank. "Der US-Arbeitsmarkt ist nicht dynamisch, aber robust", sagte Volkswirt Rudolf Besch von der Dekabank. Die Federal Reserve könne deshalb ihren maßvollen Zinserhöhungskurs fortsetzen.

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im August um 144 000 zum Vormonat, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Volkswirte hatten zwar im Durchschnitt 158 000 neue Stellen erwartet. Gleichzeitig wurde aber der Anstieg im Juli auf 73 000 nach oben revidiert. In der Erstschätzung war ein Anstieg von lediglich 32 000 ermittelt worden. Damit wurde die Beschäftigtenzahl in den Monaten Juni und Juli um insgesamt 59 000 nach oben revidiert.

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