Deutsche Autoanbieter legen teilweise zu
US-Automarkt unter Druck

Der Autoabsatz aller in- und ausländischen Anbieter ist im November in den USA trotz großzügiger Verkaufsanreize von General Motors, Ford und der DaimlerChrysler-Tochter Chrysler Group im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 13 Prozent auf 1,2 Millionen Autos gefallen.

HB/dpa DETROIT. Unter den deutschen Autoherstellern konnten BMW, Mercedes-Benz - und Audi kräftig zulegen, während es bei Volkswagen und Porsche Rückschläge gab.

Ford hat im November einschließlich Jaguar, Volvo und Land Rover auf dem US-Markt 261 705 Autos ausgeliefert. Das waren 16,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. General Motors verkaufte 309 263 Autos, minus 18 Prozent. Die Chrysler Group verbuchte einen US- Absatzrückgang von zwölf Prozent auf 158 839 Autos.

Die Volkswagen of America hat im November 22 702 Autos verkauft, minus 17,3 Prozent. Der Beetle-, Golf- und Passat-Absatz hat gelitten, während sich der Jetta behaupten konnte. Die amerikanische VW-Tochter hat in den ersten elf Monaten dieses Jahres 312 260 Autos ausgeliefert, das entsprach einem Rückgang von 4,3 Prozent.

Die Audi of America hat hingegen ihre Novemberauslieferungen um 14,2 Prozent auf 7138 Autos erhöht. Sie verkaufte bis Ende insgesamt 77 444 Autos oder 1,8 Prozent mehr als in den ersten elf Monaten des Vorjahres.

Die Porsche Cars North America musste im November auf seinem wichtigsten Auslandsmarkt einen Absatzrückgang von acht Prozent auf 1640 Autos hinnehmen. Die US-Auslieferungen gingen in den ersten elf Monaten 2002 auf 19 984 (Vorjahres: 21 297) zurück. Ausschlaggebend waren niedrigere Boxster-Verkäufe, während der Sportwagenhersteller mit seinen 911er Modellen zulegen konnte.

Der Sportwagenmarkt habe wegen wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen insbesondere während der vergangenen acht Wochen gelitten, erklärte der amerikanische Porsche-Chef Frederick J. Schwab. Porsche habe sich aber besser gehalten als mehrere Konkurrenten. "Die mittel- und langfristigen Aussichten sind weiter gut", versicherte Schwab.

BMW hat seinen Vormarsch im amerikanischen Markt auch im November fortgesetzt. Der Münchner Konzern lieferte 23 579 Autos aus (plus 30,2 Prozent). Seit Jahresbeginn hat BMW in den USA 230 370 Autos verkauft (plus 18,3 Prozent).

Die Mercedes-Benz USA hat ihren November-Absatz um 7,5 Prozent auf 19 374 Autos erhöht. Der Elfmonats-Verkauf legte um 2,9 Prozent auf einen Rekordstand von 186 562 Einheiten zu.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%