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Deutsche Autohersteller im US-Markt mit guten Absatzzahlen

BMW, Mercedes-Benz und Audi haben sich im März gut gehalten. Leichte Einbuße gab es für VW und Porsche. Zehn Prozent weniger Fahrzeuge verkaufte Chrysler gegenüber Februar 2001.

dpa-afx DETROIT. Der amerikanische Automobilabsatz hat sich im März auf Grund der niedrigen Kreditzinsen und der überraschend soliden Nachfrage etwas besser als erwartet entwickelt. General Motors, Ford und Chrysler, die US-Tochter von Daimler-Chrysler , verbuchten allerdings Absatzrückgänge.

Die deutschen Automobilhersteller haben sich gut gehalten. Das gilt vor allem für BMW, Mercedes-Benz und Audi, während VW und Porsche leichte Einbußen erlitten. Dies geht aus den am Dienstag veröffentlichten Verkaufsangaben der Autounternehmen hervor.

General Motors lieferte im März dieses Jahres 442.573 Autos aus oder 4,6 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der Ford-Verkauf - einschließlich Volvo und Land Rover - fiel um 13 Prozent auf 386.069 Stück.

Chrylser verkaufte 10 % weniger

Die Chrysler Group, die amerikanische DaimlerChrysler-Tochter, verkaufte 234.495 Autos. Das waren 10 Prozent weniger als im März 2000. Das Ergebnis vom Februar dieses Jahres wurde jedoch um drei Prozent und der Absatz vom Januar 2001 um 40 Prozent übertroffen. Das war besser als von den Autoanalysten geschätzt.

Die Mercedes-Benz USA verbuchte im März einen Rekordabsatz von 19.166 Autos. Damit wurde der Verkauf des entsprechenden Vorjahresmonats um 3,1 Prozent überboten. Der Absatz der neuen C- Klasse-Modelle schoss um 79,5 Prozent in die Höhe. In den ersten drei Monaten 2001 wurden 47.073 Autos untergebracht oder 1,5 Prozent weniger als im ersten Quartal 2000.

Die BMW of North America verbuchte ebenfalls neue Verkaufsrekorde. Sie lieferte im März 17.300 Autos aus oder fünf Prozent mehr als im entsprechenden Abschnitt des Vorjahres. Die US-Tochter der Münchner hat den Absatz im ersten Quartal dieses Jahres um 9,3 Prozent auf 46 764 Fahrzeuge ausgebaut. Der Verkauf der X5-Geländewagenmodelle hat sich dabei fast verdreifacht und erreichte 9.553 Fahrzeuge.

Porsche mit zwei  im Minus

Porsche hat im März in den USA 2.163 Sportwagen verkauft oder zwei Prozent weniger als im gleichen Monat des vergangenen Jahres. Die Auslieferungen der Porsche Cars North America stiegen im ersten Quartal um fünf Prozent auf 6.348 Stück.

Die Volkswagen of America hat im März auf Grund rückläufiger Absatzzahlen für den Beetle 30.618 Autos verkauft. Das entsprach einem Rückgang von 3,3 Prozent gegenüber der Vorjahresvergleichszeit. VW hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres 75.027 Autos ausgeliefert oder 9,2 Prozent weniger als im ersten Quartal 2000. Audi steigerte seinen Absatz hingegen im ersten Quartal 2001 gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 3,7 Prozent auf 19.479 Fahrzeuge. Im März legte die Audi of America um 8,2 Prozent auf 7.428 Autos zu. Das waren jeweils Rekordergebnisse.

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