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Deutsche Bahn AG droht Ärger mit dem Bundeskartellamt

Kartellamtspräsident Ulf Böge sagte in einem Zeitungsbericht, dass sich die Bahn bei Ausschreibungen im Nahverkehr vermehrt mit anderen Anbietern zusammenschließe.

dpa Frankfurt/Main. Der Deutschen Bahn AG droht Ärger mit dem Bundeskartellamt. Kartellamtspräsident Ulf Böge sagte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montagausgabe), seine Behörde beobachte mit großer Sorge, dass sich die Bahn bei Ausschreibungen im Nahverkehr vermehrt mit anderen Anbietern zusammenschließe. So sei die Bahn bei einer Ausschreibung im Neckargebiet gemeinsam mit drei kommunalen Verkehrsbetrieben als Bietergemeinschaft aufgetreten.

Eine solche Verbindung verstoße jedoch gegen das Kartellverbot, wenn auch ein Mitglied der Gemeinschaft allein das Geschäft betreiben könne, wie dies bei der DB Regio der Fall sei, betonte Böge. Es liege in diesem Fall der Verdacht nahe, dass ein Wettbewerb ausgeschlossen werden solle. Bleibt es bei dieser Konstellation, muss die Bahn nach Angaben Böges mit einem Kartellverfahren rechnen.

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