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Deutsche Bahn zeigt bei Verhandlung um 40-Stunden-Woche FlexibilitätDPA-Datum: 2004-07-04 19:59:48

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Deutsche Bahn ist beim Streit mit den Gewerkschaften um die Arbeitszeitverlängerung kompromissbereit. "Die 40-Stunden-Woche kann, muss aber nicht die Lösung für unser Problem sein", sagte Norbert Bensel, Personalvorstand des Staatskonzerns, der Financial Times Deutschland (FTD/Montagsausgabe). "Wenn wir die wirtschaftlich notwendige Kostensenkung über andere Wege erreichen, ist mir das genauso lieb."

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Deutsche Bahn ist beim Streit mit den Gewerkschaften um die Arbeitszeitverlängerung kompromissbereit. "Die 40-Stunden-Woche kann, muss aber nicht die Lösung für unser Problem sein", sagte Norbert Bensel, Personalvorstand des Staatskonzerns, der Financial Times Deutschland (FTD/Montagsausgabe). "Wenn wir die wirtschaftlich notwendige Kostensenkung über andere Wege erreichen, ist mir das genauso lieb."

Personalvorstand Bensel zeigte sich "optimistisch, dass wir einen Weg finden". Ein niedrigeres Entgeltniveau oder eine Absenkung der Zulagen wären für den Bahnmanager Alternativen, um die Kosten zu senken; auch eine Anrechnung unproduktiver Arbeitszeiten hält er für denkbar. Die Gewerkschaft der Lokomotivführer kritisierte derweil Überlegungen des Staatskonzerns, die An- und Abreisefahrten der Lokomotivführer zum Zug künftig nur noch zur Hälfte als Arbeitszeit anzurechnen.

Die Bahn hatte in den Tarifverhandlungen mit Verweis auf Wettbewerbsnachteile eine Arbeitszeitverlängerung bis zu 44 Stunden ins Spiel gebracht. Zudem wird ein Flächentarifvertrag verhandelt wie auch eine Neuauflage des Beschäftigungsbündnisses, das Ende des Jahres ausläuft.

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