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Deutsche Bahnindustrie beklagt Auftragsmangel - Hoffnung ExportmärkteDPA-Datum: 2004-07-21 12:14:49

(dpa-AFX) Frankfurt - Die deutsche Bahnindustrie befürchtet nach schwacher Auftragslage in der ersten Jahreshälfte eine weitere Verschlechterung. Laufende Aufträge seien abgearbeitet und neue hätten nicht im notwendigen Maß realisiert werden können, heißt es im neuesten vierteljährlich ermittelten Branchenbarometer der Unternehmensberatung SCI Verkehr.

(dpa-AFX) Frankfurt - Die deutsche Bahnindustrie befürchtet nach schwacher Auftragslage in der ersten Jahreshälfte eine weitere Verschlechterung. Laufende Aufträge seien abgearbeitet und neue hätten nicht im notwendigen Maß realisiert werden können, heißt es im neuesten vierteljährlich ermittelten Branchenbarometer der Unternehmensberatung SCI Verkehr.

Die über 100 befragten Experten hätten die hohe Kostenbelastung der Unternehmen in Deutschland und die inländische Preisentwicklung der Zulieferprodukte als weitere Probleme genannt. Nun richteten sich die Hoffnungen der Bahnindustrie vorrangig auf Exportmärkte und die Nutzung ausländischer Zulieferbeziehungen. Rund ein Drittel der befragten Unternehmen rechne mit Personalabbau, berichtete das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

Der Verband der Bahnindustrie (VDB) nannte die Lage eine "Tragödie" für diesen zu 60 Prozent von Inlandsaufträgen abhängigen Industriezweig. Das Geld zur Vergabe von Aufträgen sei eigentlich da, sagte VDB-Geschäftsführer Michael Clausecker der Zeitung. Der Bund habe für den Schienenverkehr 3,7 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt und die Regionalisierungsmittel für den Schienennahverkehr kaum gekürzt. Die Verwaltung in Bund und Ländern sei aber mit den Bestellungen noch nicht so weit.

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